Britische Mission sucht nach Leben in den Venuswolken
Eine von Großbritannien geführte Mission zielt darauf ab, endgültig zu klären, ob Leben auf der Venus existiert. Die Mission wird eine Sonde schicken, um nach mikrobiellem Leben zu suchen, nicht auf der Oberfläche, sondern in den Wolken der Venus. Jüngste Entdeckungen von Phosphin und Ammoniak – potenzielle Biosignaturen – in den Venuswolken haben diese Untersuchung vorangetrieben. Obwohl diese Gase auf der Erde durch biologische Aktivität und industrielle Prozesse produziert werden, bleibt ihre Herkunft auf der Venus ein Rätsel. Angesichts der rauen Bedingungen auf der Venusoberfläche ist mikrobielles Leben in den kühleren, höheren Schichten der Wolken eine plausiblere Erklärung. Die Mission, VERVE, wird mit der EnVision-Mission der ESA mitgesandt, deren Start für 2031 geplant ist, und wird nach der Ankunft eine unabhängige Atmosphärenuntersuchung durchführen. Frühere Nachweise von Phosphin waren umstritten, aber weitere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass seine Präsenz variiert und es durch Sonnenlicht zerstört wird, was die Diskrepanzen in früheren Ergebnissen erklärt. Der Nachweis von Ammoniak stärkt die Argumentation für eine eingehendere Untersuchung.