Rings Rückkehr zu einem überwachungsorientierten Ansatz sorgt für Datenschutzbedenken
Die Rückkehr von Ring-Gründer Jamie Siminoff an die Spitze des Unternehmens bedeutet eine Rückkehr zu dem umstrittenen Ansatz des Unternehmens, Überwachung über Datenschutz zu stellen. Dies beinhaltet die Wiedereinführung von Funktionen, die es der Polizei ermöglichen, direkt auf Benutzeraufnahmen zuzugreifen, und die Einführung einer neuen Funktion, die den Live-Zugriff auf Heimüberwachungsgeräte ermöglicht. Dies wirft ernsthafte Datenschutzbedenken auf, insbesondere angesichts früherer Fälle, in denen die Polizei Ring-Aufnahmen verwendet hat, um Demonstranten ohne richterlichen Beschluss oder Zustimmung zu überwachen. Rings angekündigter Wandel zu einem „KI-first“-Unternehmen deutet auf eine mögliche Integration von Videoanalysen oder Gesichtserkennung in seine bereits problematischen Geräte hin. Kritiker argumentieren, dass dies eine ernste Bedrohung für die bürgerlichen Freiheiten darstellt und das Aufspüren von Personen aus Gründen wie Abtreibung oder Einwanderungsdurchsetzung erleichtern könnte.