Transparenzparadoxon: Wie Offenheit kontraproduktiv sein und das öffentliche Vertrauen in die Wissenschaft verringern kann
2025-08-03
Eine Studie deckt das „Transparenzparadoxon“ auf: Während Transparenz in der Wissenschaft Vertrauen fördert, kann die Offenlegung schlechter Nachrichten (wie Interessenkonflikte oder gescheiterte Experimente) das Vertrauen verringern. Die Ursache liegt laut dem Forscher in der übermäßig idealisierten Sichtweise des Publikums auf die Wissenschaft. Die Lösung besteht nicht darin, schlechte Nachrichten zu verbergen, sondern die wissenschaftliche Bildung und Kommunikation zu verbessern, um ein realistischeres Bild zu vermitteln: Wissenschaft ist nicht perfekt, und Wissenschaftler machen Fehler. Dies fördert realistischere Erwartungen und letztendlich mehr Vertrauen.
(phys.org)