Das Geheimnis des Durstes: Wie das Gehirn Dehydration wahrnimmt
Neue Forschungsergebnisse enthüllen den Mechanismus, wie das Gehirn Durst wahrnimmt. Anstatt Wassermangel direkt zu detektieren, überwacht das Gehirn die Salzkonzentration im Blut durch circumventrikuläre Organe in der Nähe des Hypothalamus, wie das OVLT und das SFO. Wenn die Salzkonzentration zu hoch ist oder das Wasser-Salz-Verhältnis unausgeglichen ist, senden diese Organe Signale an das Gehirn und lösen Durst aus. Interessanterweise wartet das Gehirn nicht auf die Wasseraufnahme, um den Hydratationszustand zu bestimmen; es verwendet Sensoren in Mund und Darm, um die Wasseraufnahme schnell zu schätzen und das Durstsignal sofort zu unterbrechen. Dies deutet darauf hin, dass Durst nicht nur ein Signal für Wassermangel ist, sondern eher eine „fundierte Vermutung“ des Gehirns über die innere Umgebung des Körpers.