Galileo und die Geburt der modernen Wissenschaft: Eine Teleskoprevolution
Vor vierhundert Jahren erschütterten Galileos teleskopische Beobachtungen die wissenschaftliche Welt. Seine Entdeckung der Jupitermonde löste Kontroversen aus, wobei einige Wissenschaftler sich weigerten, daran zu glauben, und andere nicht in der Lage waren, sie zu verifizieren. Nur Kepler unterstützte ihn, da er zu der Zeit kein geeignetes Teleskop besaß. Erst als andere Astronomen seine Entdeckungen unabhängig bestätigten, erlangten Galileos Erkenntnisse breite Akzeptanz. Diese Periode markierte die Geburt der modernen Wissenschaft, die die Feststellung von Fakten durch Experimente und Beobachtungen betonte, anstatt sich auf textuelle Interpretationen zu verlassen. Galileo verband die Wissenschaft mit der Erforschung und leitete eine neue Ära der faktenbasierten Wissenschaft ein, obwohl er später wegen der Unterstützung des kopernikanischen heliozentrischen Modells religiöser Verfolgung ausgesetzt war. Heute nehmen wir die Objektivität und Autorität der Wissenschaft als selbstverständlich hin, ein Erbe des von Galileo initiierten Zeitalters der Entdeckungen.