Gehirnerschütterungen könnten Gehirnviren reaktivieren und das Demenzrisiko erhöhen: Organoid-Studie

2025-02-01
Gehirnerschütterungen könnten Gehirnviren reaktivieren und das Demenzrisiko erhöhen: Organoid-Studie

Eine neue Studie mit Hirnorganoiden – dreidimensionalen Klumpen neuronalen Gewebes, die aus menschlichen Stammzellen gewonnen wurden – hat die Auswirkungen von Gehirnerschütterungen auf das Gehirn modelliert. Die Forscher fanden heraus, dass wiederholte Schläge auf den Kopf zur Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzen beitragen können, indem sie das latente Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) reaktivieren. In mit HSV-1 infizierten Organoiden reaktivierte wiederholte Stöße das Virus, was zu einem Anstieg des Beta-Amyloid-Proteins und einer Neuroinflammation führte, Kennzeichen der Alzheimer-Krankheit. Diese Forschung liefert neue Einblicke in den Zusammenhang zwischen Schädel-Hirn-Trauma und Demenz und könnte Wege für präventive und therapeutische Strategien eröffnen.

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