Kreditkartenungleichheit: Reiche werden reicher, Arme zahlen mehr

2025-03-20
Kreditkartenungleichheit: Reiche werden reicher, Arme zahlen mehr

Der US-amerikanische Kreditkartenmarkt ist stark gespalten: Wohlhabende „Transaktoren“ profitieren von großzügigen Prämien, während ärmere „Revolver“ in einem Kreislauf aus hochverzinsten Schulden gefangen sind. Die steigenden Lebenshaltungskosten zwingen immer mehr Menschen zur Kreditkartennutzung, was zu einer Rekordverschuldung von 1,2 Billionen Dollar führt. Reiche profitieren nicht nur von ihren Ausgaben, sondern subventionieren indirekt auch Prämienprogramme, wobei die Kosten letztendlich über hohe Transaktionsgebühren auf alle Verbraucher umgelegt werden. Der Artikel argumentiert, dass diese strukturelle Ungleichheit eine gesetzgeberische Intervention erfordert, wie z. B. Obergrenzen für Zinssätze und Transaktionsgebühren, um die finanzielle Belastung für Arme zu verringern. Die jüngste wirtschaftliche Abkühlung und steigende Ausfallraten deuten darauf hin, dass das System nicht nachhaltig ist.