Der pastorale Traum des Programmierers: Dem Code entfliehen, den Boden umarmen?
Viele Programmierer träumen davon, ihre Tastaturen beiseitezulegen und sich handwerklicher Arbeit zu widmen, wie z. B. Tischlerei oder Landwirtschaft. Dieser Artikel untersucht die Gründe für dieses Phänomen und deutet darauf hin, dass es aus dem Burnout in modernen Software-Arbeitspraktiken und einer Neubewertung des Ideals des „Self-made Man“ in der amerikanischen Kultur resultiert. Der Autor analysiert anhand seiner persönlichen Erfahrungen die Komplexität dieses Wunsches und erkennt sowohl die romantische Idealisierung des ländlichen Lebens als auch seine harten Realitäten an. Letztendlich argumentiert der Autor, dass die Sinnfindung in der Arbeit nicht nur im wirtschaftlichen Output liegt, sondern auch im Aufbau von Gemeinschaft und im Dienstleistungsgedanken.