Fernortung radioaktiver Materialien: Ein Durchbruch von 10 Metern

2025-03-24
Fernortung radioaktiver Materialien: Ein Durchbruch von 10 Metern

Forscher der Universität Maryland haben eine neue Methode zur Fernortung radioaktiver Materialien mit kurzgepulsten CO2-Lasern entwickelt, die eine Erkennung aus 10 Metern Entfernung ermöglicht – über zehnmal weiter als bei früheren Methoden. Das Verfahren nutzt die Ionisierung der umgebenden Luft durch radioaktive Materialien. Durch die Beschleunigung dieser Ionen mit einem Laser entsteht eine Kaskade von Ionisierung, die Mikroplasmen erzeugt, welche Laserlicht streuen und so die Fernerkennung ermöglichen. Diese Technologie ist vielversprechend für die Reaktion auf nukleare Katastrophen und die nukleare Sicherheit, aber es bleiben Herausforderungen zu bewältigen, darunter die Größe des Lasersystems und Umgebungsgeräusche.