Wissenschaftler verlassen die USA wegen Trumps Kürzungen der Forschungsmittel
Die drastischen Kürzungen der Forschungsmittel und Stellenstreichungen unter der Trump-Administration führen zu einer Massenflucht von US-Wissenschaftlern, die im Ausland nach Möglichkeiten suchen. Daten von Nature Careers zeigen einen Anstieg der Bewerbungen von US-Wissenschaftlern um internationale Stellen um 32 % zwischen Januar und März 2025 im Vergleich zu 2024, sowie einen Anstieg der US-Nutzer, die internationale Stellenangebote durchsuchen, um 35 %. Allein im März verzeichnete man einen erstaunlichen Anstieg der Aufrufe um 68 %, da sich die Kürzungen verschärften, wobei Hunderte von Bundesforschungszuschüssen abrupt eingestellt wurden und große Universitäten erhebliche Finanzkürzungen hinnehmen mussten. Europäische Einrichtungen werben aktiv diese vertriebenen Wissenschaftler an, mit Initiativen wie „Safe Place for Science“ der Universität Aix-Marseille und dem transatlantischen Programm der Max-Planck-Gesellschaft, die Zuflucht und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bieten. Diese Abwanderung von Wissenschaftlern spiegelt nicht nur die Suche nach Möglichkeiten wider, sondern einen erzwungenen Exodus aus US-amerikanischen akademischen Einrichtungen.