Coreboot auf AMD Turin: Ein Firmware-Showdown

2025-09-15

Das Ausführen von Coreboot auf dem Gigabyte MZ33-AR1-Mainboard mit dem neuesten AMD Turin Server-Prozessor brachte unerwartete Herausforderungen mit sich. Die von AMD bereitgestellten Firmware-Blobs erwiesen sich als unzureichend, um die CPU aus einem PSP-Reset zu befreien. Eine Problemumgehung durch Injektion von Coreboot in die Hersteller-Firmware und erneutes Flashen wurde implementiert, war aber nicht ideal. Der Artikel geht detailliert auf die AMD PSP-Firmware-Struktur ein, einschließlich der EFS-, PSP- und BIOS-Verzeichnisse, und erklärt, wie der Vergleich der Unterschiede zwischen der Hersteller-Firmware und Coreboot, insbesondere die Korrektur der SPI-Geschwindigkeiten, der eSPI-Konfiguration und der Multi Gen EFS-Werte, zu einem erfolgreichen Booten führte. Die Verwendung öffentlicher PSP-Blobs schlug jedoch aufgrund eines abweichenden Root-Schlüssels fehl. Die Autoren entdeckten fehlerhafte Firmware von AMD und haben eine Fehlermeldung eingereicht. Schließlich führte die Verwendung der offiziellen Firmware aus dem Turin PI-Paket zu einem erfolgreichen Booten.

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Entwicklung

Coreboot ermöglicht AMD Turin-Support auf Gigabyte MZ33-AR1: Phase 1 abgeschlossen

2025-08-16

Dieser Blogbeitrag beschreibt die erste Phase der Aktivierung des AMD Turin-Supports in Coreboot und die Portierung auf das Gigabyte MZ33-AR1-Motherboard. Finanziert von der NLnet Foundation, baut das Projekt auf AMDs Bemühungen um Open-Source-Firmware auf. Das Team hat erfolgreich die Turin SoC-Struktur in Coreboot erstellt, die notwendigen PSP-Firmware-Pakete extrahiert und integriert und grundlegende Unterstützung für das MZ33-AR1-Motherboard bereitgestellt. Obwohl Herausforderungen bei der Integration öffentlicher Turin PSP-Blobs auftraten, ermöglichten Workarounds einen erfolgreichen Bootvorgang und ebneten den Weg für zukünftige Verbesserungen.

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Entwicklung

RAM-Datenpersistenzzeiten: Signifikante Unterschiede zwischen DDR4 und DDR5

2024-12-15

3mdeb führte eine Untersuchung durch, um die Datenpersistenzzeiten verschiedener RAM-Typen (DDR4 und DDR5) zu testen. Die Ergebnisse zeigten, dass DDR5-Daten nach dem Ausschalten fast sofort verschwinden, während DDR4-Daten deutlich länger, bis zu zwei Minuten, erhalten bleiben. Dies unterstreicht kritische Unterschiede in der Datensicherheit zwischen den RAM-Typen. Eine benutzerdefinierte UEFI-Anwendung wurde verwendet, um Speichermuster zu schreiben und zu vergleichen, wobei Temperatur und Luftfeuchtigkeit berücksichtigt wurden. Diese Forschung ist wichtig, um die Sicherheit von Speichdaten zu verstehen und sicherere Systeme zu entwerfen.

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