Scheitern der Verhandlungen über einen globalen Plastikvertrag: Ist der Konsens tot?
Neuntägige Verhandlungen in Genf über einen globalen Plastikvertrag endeten ohne Einigung. Es gab große Meinungsverschiedenheiten über den endgültigen Entwurf, insbesondere mit ölproduzierenden Ländern, die sich gegen rechtlich bindende Verpflichtungen und Kontrollen der Kunststoffproduktion aussprachen. Die Verhandlungen kamen zum Stillstand, da die Länder ihre vorherigen Positionen wiederholten und letztendlich keine Einigung erzielten. Obwohl alle Parteien ihr Interesse an weiteren Verhandlungen bekundeten, bleibt die Zukunft ungewiss, es sei denn, der Entscheidungsprozess ändert sich. Umweltgruppen sind enttäuscht, loben aber die Nationen dafür, dass sie einen starken Vertrag einem schwachen vorgezogen haben.
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