US-Ethanolpolitik: Ein ökologisches und wirtschaftliches Scheitern?
Ein neuer Bericht kritisiert scharf die langjährige US-amerikanische Politik zur Förderung der Biokraftstoffproduktion. Er argumentiert, dass die Mais-basierte Ethanolproduktion zu ökonomischen und sozialen Ungleichgewichten in ländlichen Gemeinden geführt und die Treibhausgasemissionen erhöht hat, entgegen den behaupteten Klimavorteilen. Der Bericht stellt außerdem fest, dass die Ethanolpolitik Nahrungsmittelpflanzen verdrängt, zu ineffizienter Landnutzung geführt und Wasserverschmutzung sowie die Zerstörung von Wildtierlebensräumen verursacht hat. Obwohl die Biokraftstoffindustrie und Politiker lange behauptet haben, dass Ethanol für die ländliche Wirtschaft unerlässlich ist, deuten zunehmende Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Vorteile übertrieben dargestellt werden und die Umweltkosten die Gewinne bei Weitem überwiegen. Neue Politiken könnten die Produktion weiter ausweiten und diese Probleme verschärfen.
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