Apples App Store-„Gratisessen“: Wer bezahlt für das Ökosystem?

2025-06-05

Apples App Store rühmt sich, Billionen an Umsätzen und Verkäufen für Entwickler zu generieren, doch die große Mehrheit zahlt keine Provision. Eine kleine Minderheit, insbesondere Indie-Entwickler, trägt jedoch hohe Gebühren für In-App-Käufe (IAP), was zu Kontroversen führt. Der Autor argumentiert, dass Apple IAP nutzt, um einige wenige zur Subventionierung des gesamten Ökosystems zu zwingen, einschließlich „kostenloser“ Apps, die Milliarden durch Werbung oder andere Mittel generieren – ein eklatantes „Gratisessen“-Szenario. Der Artikel hinterfragt die Fairness und die Logik dieser Praxis und legt nahe, dass Apples Rentabilität aus Hardwareverkäufen und nicht aus Entwicklerprovisionen stammt, und beschuldigt Apple letztendlich, einen kleinen Teil der Entwickler auszubeuten.

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Entwicklung Provisionen

macOS-Malware-Scans verlangsamen App-Starts

2025-05-01

Der Entwickler Jeff Johnson hat festgestellt, dass der macOS-Prozess syspolicyd Malware-Scans auf Anwendungen durchführt, was zu langsamen Starts von Anwendungen wie Xcode, FileMerge und Google Chrome führt. Diese Scans verbrauchen erhebliche CPU-Ressourcen und führen zu spürbaren Verzögerungen, selbst bei kleinen Anwendungen. Johnson vermutet, dass syspolicyd nicht nur die Anwendung selbst, sondern auch deren verknüpfte Bibliotheken scannt. Er hat das Problem behoben, indem er den Systemintegritätsschutz (SIP) deaktiviert hat, aber dies deaktiviert auch einige Systemdienste. Der Artikel untersucht die Ursache und drückt Frustration über diese scheinbar unnötige Sicherheitsmaßnahme aus und bevorzugt Hintergrund-Scans gegenüber Unterbrechungen im Vordergrund.

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Langsame Starts von Mac-Apps: Malware-Scan oder Hash-Cache-Verlust?

2025-05-01

Blogger Jeff Johnson entdeckte letztes Jahr, dass langsame Starts von Mac-Apps auf einen Malware-Scan durch den Prozess syspolicyd zurückzuführen sind. Blogger Howard Oakley stimmt dem jedoch nicht zu. Johnson verwendet Spindumps, um Oakley zu widerlegen und zeigt, dass der Malware-Scan während dlopen beim Laden dynamischer Bibliotheken stattfindet. Oakley behauptet, dass die langsamen Starts auf einen SHA-256-Hash-Cache-Verlust für Dateien im Frameworks-Ordner zurückzuführen sind. Johnson argumentiert, dass Oakleys Theorie keine Beweise liefert und die Tatsache ignoriert, dass universelle Binärdateien zwei Architekturen enthalten, wodurch Oakleys Schätzungen der Hash-Berechnungszeit ungenau werden. Der Kern dieser Debatte liegt in unterschiedlichen Interpretationen von Systemprotokollen und Prozess-Snapshots und in unterschiedlichem Verständnis von Cache-Mechanismen.

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Entwicklung Mac-Apps

Xcode meldet sich ständig: Ein Datenschutz- und Performance-Albtraum

2025-03-01

Der Entwickler Jeff Johnson hat festgestellt, dass Xcode während des Build-Prozesses häufig Verbindungen zu Apple-Servern herstellt, was zu Verzögerungen führt. Mit Little Snitch identifizierte er `developerservices2.apple.com` als Übeltäter; das Blockieren der Verbindungen zu dieser Domain beschleunigte den Build-Vorgang deutlich. Weitere Untersuchungen zeigten, dass Xcode beim Start und beim Öffnen von Projekten auch Verbindungen zu anderen Apple-Servern wie `devimages-cdn.apple.com` und `appstoreconnect.apple.com` herstellt. Diese Verbindungen scheinen unnötig und könnten die Erfassung von Entwicklerdaten beinhalten. Johnson argumentiert, dass dieses Verhalten die Privatsphäre von Entwicklern verletzt und empfiehlt, unnötige Netzwerkverbindungen zu deaktivieren.

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Entwicklung

Xcode verbindet sich ständig mit dem Internet: Datenschutzbedenken und Build-Geschwindigkeitsprobleme

2025-02-25

Der Entwickler Jeff Johnson stellte fest, dass Xcode während des Build-Vorgangs häufig eine Verbindung zu Apple-Servern herstellt, was zu langsameren Build-Zeiten führt, insbesondere in der Phase „Bereitstellungsdaten sammeln“. Durch das Deaktivieren der Verbindungen zu developerservices2.apple.com mit Little Snitch konnte er das Problem der Build-Geschwindigkeit beheben. Er stellte außerdem fest, dass Xcode beim Start und Öffnen von Projekten Verbindungen zu anderen Apple-Servern wie devimages-cdn.apple.com und appstoreconnect.apple.com herstellt, was scheinbar unnötig ist und möglicherweise Entwicklerinformationen an Apple übermittelt. Jeff argumentiert, dass Xcode als Mechanismus zur Erfassung von Entwickleranalysen fungiert und die Privatsphäre der Entwickler gefährdet.

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Entwicklung Build-Geschwindigkeit

Apples letztes Update aktiviert Apple Intelligence heimlich wieder

2025-02-11

Ein kürzlich erschienenes Update auf macOS 15.3.1 und iOS 18.3.1 hat bei einigen Benutzern Apple Intelligence wieder aktiviert, selbst wenn es zuvor deaktiviert wurde. Das Verhalten scheint damit zusammenzuhängen, ob der Einrichtungsassistent und der Begrüßungsbildschirm nach dem Update angezeigt werden. Der Entwickler Jeff Johnson berichtet von dieser Inkonsistenz auf seinen Geräten, was zu Frustration bei den Benutzern führt. Diese automatische Reaktivierung wird als benutzerunfreundlich angesehen und erinnert an die frühere Praxis von Apple, Bluetooth bei jedem Betriebssystem-Update automatisch wieder zu aktivieren – eine Praxis, die schließlich behoben wurde, nur um scheinbar durch dieses neue Problem ersetzt zu werden.

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Technologie

Little Snitchs Geheimwaffe: Präzise Steuerung des Safari-Such-Assistenten

2025-01-24

Bei der Konfiguration von Little Snitch auf einem neuen Mac stellte der Autor fest, dass der Such-Assistent-Prozess von Safari heimlich eine Verbindung zu Googles ssl.gstatic.com herstellte. Das Ändern der Suchmaschine oder das Blockieren der Verbindung funktionierte, aber Letzteres beeinträchtigte die Gmail-Authentifizierung. Die Lösung? Eine clevere Little Snitch-Regel mit der Funktion „via“, die nur die Verbindung des Such-Assistenten blockiert, während Safari selbst weiterhin erlaubt ist. Dies zeigt eine leistungsstarke, wenig bekannte Funktion. Es beleuchtet einen subtilen, aber wichtigen Aspekt der Hintergrundkommunikation zwischen Browser und Suchmaschine.

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Entwicklung

Apples verbesserte visuelle Suche in Fotos wirft Datenschutzbedenken in iOS 18 und macOS 15 auf

2024-12-28

Die Updates iOS 18 und macOS 15 von Apple beinhalten eine standardmäßig aktivierte Funktion „Verbesserte visuelle Suche“ in der Fotos-App. Obwohl Apple behauptet, homomorphe Verschlüsselung und Differential Privacy zu verwenden, um die an seine Server zur Verarbeitung gesendeten Benutzerdaten zu schützen, hat dies Datenschutzbedenken ausgelöst. Der Autor argumentiert, dass Apples Entscheidung, diese Funktion standardmäßig und ohne explizite Zustimmung des Benutzers zu aktivieren, die Datenschutzanforderungen der Benutzer missachtet, insbesondere angesichts der Vorgeschichte von Sicherheitslücken in Apples Software. Der Autor empfiehlt dringend, die Funktion zu deaktivieren, da die potenziellen Risiken die wahrgenommenen Vorteile bei Weitem überwiegen.

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Technologie Apple Datenschutz