Gentherapie stellt Hörvermögen bei Patienten mit genetisch bedingter Taubheit wieder her
Eine bahnbrechende Gentherapie bietet neue Hoffnung für Menschen mit genetisch bedingter Taubheit. Eine Studie in China mit zehn Patienten, deren Hörverlust durch Mutationen im OTOF-Gen verursacht wurde, zeigte eine signifikante Verbesserung des Hörvermögens nach einer einzigen Injektion einer funktionsfähigen Version des OTOF-Gens in das Innenohr. Die meisten Patienten erholten sich innerhalb eines Monats teilweise, mit einer erheblichen Verbesserung nach sechs Monaten. Jüngere Patienten (5 bis 8 Jahre) zeigten die beste Reaktion, aber auch Erwachsene profitierten. Die Therapie erwies sich als sicher und gut verträglich, ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Die Forscher planen, diesen Ansatz auf andere Gene auszuweiten, die mit Taubheit in Verbindung stehen, und versprechen so eine mögliche Heilung für verschiedene Formen von genetisch bedingter Hörverlust.
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