Netzausfall bei extremer Hitze: Unkontrollierte Netzreaktanz aufgrund immer komplexerer Koronaentladung
Ein kürzlich aufgetretener Netzausfall bei extremer Hitze wird einer unkontrollierten Netzreaktanz zugeschrieben, die durch Koronaentladung verursacht wurde. Hohe Temperaturen und niedrige Luftfeuchtigkeit verschlimmerten die Koronaentladung an Hochspannungsleitungen und führten zu unerwarteter Reaktanz, die die traditionellen Netzstabilitätssteuerungssysteme überlastete. Die schnelle Reaktionsfähigkeit des modernen Netzes, ermöglicht durch speicherbasierte, erzeugungs- und übertragungsbasierte Wechselrichter, erwies sich in diesem Fall als kontraproduktiv, verstärkte die Netzungleichgewichte und führte zu Kaskadenfehlern und einem vollständigen Stromausfall. Mit der Intensivierung des Klimawandels dürften solche Ereignisse häufiger auftreten, was verbesserte Modelle und Minderungsstrategien zur Gewährleistung der Netzstabilität erfordert.
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