Ruandas Völkermord-Radio: Hetzrede unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit
2025-06-07
Ein Radiosender, der angeblich auf die „harmonische Entwicklung der ruandischen Gesellschaft“ abzielte, wurde heimlich von Hutu-Extremisten finanziert. Er dämonisierte die Tutsi-Minderheit, schürte Hass und Gewalt und bereitete so den Boden für den Völkermord. Trotz Warnungen des belgischen Botschafters und von Hilfsorganisationen wiesen westliche Diplomaten die gefährliche Rhetorik des Senders zurück und bezeichneten sie als Witz. Der US-Botschafter argumentierte sogar, dass seine Euphemismen mehrdeutig seien und priorisierte die „Meinungsfreiheit“ über die Verhinderung von Massen-Gewalt.
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