Trumps „reziproke“ Zölle: Ein Missverständnis der Mehrwertsteuer und ihrer Auswirkungen
Die Trump-Administration erwägt erneut die Einführung „reziproker“ Zölle auf ausländische Länder. Dieser Plan, scheinbar eine Antwort auf ausländische Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse, beruht auf einem grundlegenden Missverständnis der Mehrwertsteuer (MwSt). Der Artikel argumentiert, dass es falsch ist, die MwSt mit Zöllen gleichzusetzen; die MwSt ist grenzausgleichend, erstattet Steuern auf Ausfuhren und erhebt sie auf Einfuhren, was zu einem neutralen wirtschaftlichen Effekt führt. Das eigentliche Hindernis für die Wettbewerbsfähigkeit der USA ist das komplexe System der staatlichen Umsatzsteuern in den USA, mit seinen kaskadierenden Steuern, die zu einer „Steuerpyramide“ führen, welche die Kosten für amerikanische Unternehmen erhöht. Anstatt die Zölle zu erhöhen, schlägt der Artikel vor, das föderale Steuersystem der USA zu reformieren, z. B. durch die Einführung vollständiger und sofortiger Investitionsabzüge, um die Wettbewerbsfähigkeit des US-amerikanischen verarbeitenden Gewerbes zu steigern.
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