Die Idee des Abfalls: Ein tiefer Tauchgang in die Beziehung der Menschheit zum Müll

2025-05-23
Die Idee des Abfalls: Ein tiefer Tauchgang in die Beziehung der Menschheit zum Müll

In „Die Idee des Abfalls: Über die Grenzen des menschlichen Lebens“ geht John Scanlan nicht nur über Müll, sondern auch über eine umfassende historische und philosophische Erkundung, wie die Menschheit im Laufe der Geschichte mit Abfall umgegangen ist. Von der Cloaca Maxima des antiken Roms bis zu modernen Rechenzentren verfolgt Scanlan, wie unsere Methoden der Abfallentsorgung unsere Werte widerspiegeln und unsere Städte, Gesellschaften und kulturellen Vorstellungen prägen. Er argumentiert, dass „Abfall“ mehr als nur weggeworfene Gegenstände ist – es ist ein Konzept, das unsere Wahrnehmung der Welt formt. Durch scharfsinnige historische Analysen und kulturelle Kommentare fordert das Buch die Leser auf, ihre Beziehung zum Abfall und die Auswirkungen auf die Zukunft neu zu überdenken.

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Sonstiges Abfall

Der Brutalist und der KI-verbesserte Akzent: Ein Kommentar zur technologischen Einmischung im Film

2025-03-10
Der Brutalist und der KI-verbesserte Akzent: Ein Kommentar zur technologischen Einmischung im Film

Der mit einem Oscar ausgezeichnete Film "Der Brutalist" löste Kontroversen über den Einsatz von KI aus, um die ungarischen Akzente seiner Schauspieler zu verfeinern. Während der Regisseur behauptet, KI sei subtil eingesetzt worden, argumentieren Kritiker, dass dies die sprachlichen Mängel der Schauspieler verschleiert und einen besorgniserregenden Präzedenzfall für die zukünftige Filmproduktion schafft. Der Artikel untersucht die ethischen Implikationen von KI in der Filmproduktion und deutet ihr Potenzial an, künstlerische Originalität zu ersticken und eine fade, homogene Ästhetik zu schaffen, die frei von echter menschlicher Ausdruckskraft und künstlerischen Fehlern ist. Der Autor hinterfragt die Zukunft des künstlerischen Ausdrucks in einer zunehmend von KI geprägten Welt.

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Technologie

Literaturkritik: Die Leistungen und Grenzen des Romans im 20. Jahrhundert

2024-12-15
Literaturkritik: Die Leistungen und Grenzen des Romans im 20. Jahrhundert

Edwin Franks neues Buch, *Stranger Than Fiction: Lives of the Twentieth-Century Novel*, untersucht die Errungenschaften des Romans im 20. Jahrhundert. Frank argumentiert, dass Romane durch formale Innovationen wie Kafkas lange Sätze und Steins Wiederholungen die Leser dazu anregen, langsamer zu lesen und die Nuancen der Sprache zu genießen. Er lobt die Bemühungen der Romanautoren, kollektive Erfahrungen auszudrücken, insbesondere die Schrecken des Krieges und das Erwachen des Selbstbewusstseins, weist aber auch auf die eurozentrische Perspektive des Buches, seine unzureichende Berücksichtigung von Romanen aus anderen kulturellen Kontexten und seine etwas oberflächliche Auseinandersetzung mit Krieg und Selbstbewusstsein hin.

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