IBMs PC: Ein offenes Geheimnis seines Untergangs?
1981 brachte IBM den Personal Computer auf den Markt, der schnell zum Standard für die persönliche Datenverarbeitung wurde. Der PC war jedoch nicht vollständig eine IBM-Entwicklung; wichtige Komponenten wie die CPU und das Betriebssystem stammten von Intel bzw. Microsoft. Diese Offenheit beflügelte den Erfolg des PCs, säte aber auch die Saat für IBMs Niedergang. Obwohl IBM das BIOS und die Fertigung kontrollierte, fehlte die Kontrolle über das PC-Ökosystem. Schließlich verkaufte IBM 2005 sein PC-Geschäft an Lenovo. Dieser Artikel argumentiert, dass IBMs Scheitern nicht auf seiner offenen Vorgehensweise beruhte, sondern eher auf einer strategischen Unterschätzung und internen kulturellen Widerstand gegen den PC, sowie der Unfähigkeit, seine Stärken zu nutzen, was zum Verlust der Marktführerschaft führte.
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