Hören Sie auf, Familienarbeit als ,emotionale Arbeit' zu bezeichnen: Es ist ,Scheißarbeit'
Die Autorin hinterfragt die gängige Praxis, die Arbeit der Aufrechterhaltung familiärer Beziehungen, insbesondere die unverhältnismäßig von Frauen geleistete, als „emotionale Arbeit“ zu bezeichnen. Sie argumentiert, dass dieser Begriff die entscheidende Bedeutung dieser Arbeit, die sie „Familienarbeit“ nennt, verschleiert. Es geht nicht nur um emotionales Management; es ist essentielle Arbeit zur Aufrechterhaltung menschlicher sozialer Netzwerke, um Überleben und Unterstützung zu gewährleisten. Als „emotionale Arbeit“ zu bezeichnen, mindert ihren Wert und ignoriert ihre anhaltende Notwendigkeit in der modernen Gesellschaft. Die Autorin plädiert für eine geteilte Verantwortung bei der Pflege familiärer Beziehungen, anstatt sie als ausschließlich weibliche Belastung zu betrachten.
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