Thailand kappt Stromversorgung an der Grenze, um grenzüberschreitende Betrügereien zu bekämpfen
In einem großen Schlag gegen grenzüberschreitende Telekommunikationsbetrügereien hat die thailändische Regierung die Strom-, Internet- und Gasversorgung mehrerer Städte an der Grenze zu Myanmar unterbrochen. Diese Gebiete beherbergen zahlreiche Betrugsfabriken, in denen Opfer gezwungen werden, Anlage- und Liebesbetrügereien durchzuführen und jährlich Milliarden von Dollar einbringen. Die Maßnahme wird durch nationale Sicherheitsbedenken und die erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch diese Betrügereien motiviert. Der thailändische Vize-Premierminister beaufsichtigte die Stromabschaltungen persönlich und berief sich auf eine Klausel im Energieliefervertrag. Die jüngste Entdeckung eines vermissten chinesischen Schauspielers in der Gegend unterstreicht die Schwere des Problems. Obwohl Myanmar auch Tausende von Zwangsarbeitern zurückgeführt hat, zeigen die Maßnahmen Thailands eine starke Haltung gegen Cyberkriminalität und Menschenhandel, obwohl die Auswirkungen auf unschuldige Zivilisten unklar bleiben.
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