Schottische Polizei im Daten-Souveränitätsstreit mit Microsoft

2025-08-29

Die schottische Polizei sieht sich bei der Einführung von Microsoft Office 365 mit erheblichen Herausforderungen in Bezug auf Datensicherheit und -souveränität konfrontiert. Microsofts Weigerung, die Orte und Methoden der Datenverarbeitung unter Berufung auf „geschäftliche Vertraulichkeit“ offenzulegen, verhindert, dass die Polizei die strengen Vorschriften für die Datenübertragung des britischen Datenschutzgesetzes von 2018 einhält. Dies wirft Bedenken auf, dass Daten möglicherweise in Ländern ohne angemessene Datenschutzbestimmungen, darunter China und Indien, verarbeitet werden, und unterstreicht die Risiken der Abhängigkeit von Cloud-Diensten ohne souveräne Cloud-Kapazitäten. Obwohl sich die Polizei der Risiken bewusst ist, ist sie durch das britische National Enabling Programme und bestehende Verträge mit Microsoft eingeschränkt, was einen schnellen Anbieterwechsel erschwert.

Mehr lesen
Technologie

Alte Post-Software führt zu Fehlurteilen; Opfer fordern Wiedergutmachung

2025-04-06
Alte Post-Software führt zu Fehlurteilen; Opfer fordern Wiedergutmachung

Nach dem Post Office Horizon-Skandal sind jetzt ältere Software-Systeme, Capture und Ecco+, in weitere Fehlurteile verwickelt. Zahlreiche ehemalige Postbeamte wurden aufgrund fehlerhafter Daten aus diesen Systemen zu Unrecht verurteilt. Die Scottish Criminal Cases Review Commission (SCCRC) fordert die Betroffenen auf, sich zu melden. 97 ehemalige Postbeamte haben sich bereits bei der SCCRC gemeldet, wobei 64 ihre Verurteilungen aufgehoben bekamen. Eine neue unabhängige Gruppe, Scottish Postmasters for Justice and Redress, wurde ebenfalls gegründet, um die Opfer zu unterstützen. Dies unterstreicht das Potenzial veralteter Systeme, erheblichen sozialen Schaden anzurichten, und betont die Notwendigkeit einer Wiedergutmachung für diejenigen, die zu Unrecht beschuldigt wurden.

Mehr lesen

Russisch unterstützte Hacker knacken verschlüsselte Messenger-Dienste

2025-02-22
Russisch unterstützte Hacker knacken verschlüsselte Messenger-Dienste

Die Google Threat Intelligence Group hat enthüllt, dass russisch unterstützte Hackergruppen Techniken entwickelt haben, um verschlüsselte Messenger-Dienste wie Signal, WhatsApp und Telegram zu kompromittieren. Journalisten, Politiker und Aktivisten sind dadurch gefährdet. Die Angriffe nutzen die Signal-Funktion „Verknüpfte Geräte“ mit bösartigen QR-Codes aus, greifen Schlachtfeld-Handys an und setzen Phishing-Websites ein. Diese Angriffe sind schwer zu erkennen und können lange unentdeckt bleiben. Signal hat Sicherheitsverbesserungen implementiert, aber Benutzer sollten wachsam bleiben und verdächtige Links vermeiden.

Mehr lesen