F-Stack: Ein Hochleistungs-Open-Source-Netzwerkframework basierend auf DPDK
Mit der rasanten Entwicklung von Netzwerkkarten (NICs) ist die schlechte Performance der Datenpaketverarbeitung mit dem Linux-Kernel zum Engpass geworden. Um den Bedarf des Internets an Hochleistungs-Netzwerkverarbeitung zu decken, haben Kernel-Bypass-Technologien wie DPDK, NETMAP und PF_RING immer mehr Aufmerksamkeit erlangt. F-Stack ist ein Hochleistungs-Open-Source-Netzwerkframework, das auf DPDK basiert. Es verwendet den Linux-Kernel nur für die Verarbeitung des Steuerflusses, wobei alle Datenströme im User-Space verarbeitet werden. Dadurch werden Performance-Engpässe vermieden, die durch Kernel-Paketkopien, Thread-Scheduling, Systemaufrufe und Interrupts verursacht werden. F-Stack beinhaltet einen User-Space-TCP/IP-Stack (basierend auf FreeBSD 11.0 stable), POSIX-APIs (Socket, Epoll, Kqueue), ein Programmier-SDK (Coroutine) und Schnittstellen für Anwendungen wie Nginx und Redis, um eine überlegene Netzwerkverarbeitungsleistung zu erzielen.
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