Die große Lohnstagnation in den USA (1973-1994): Ein ungelöstes Rätsel

2025-05-19
Die große Lohnstagnation in den USA (1973-1994): Ein ungelöstes Rätsel

Dieser Beitrag untersucht die Ursachen der Lohnstagnation in den USA von 1973 bis 1994. Der Autor widerlegt die These, dass die Globalisierung diese Stagnation verursacht hat, und argumentiert, dass NAFTA und Chinas Beitritt zur WTO nur einen begrenzten Einfluss hatten. Die frühere Stagnationsphase (1973-1994) fällt mit einem Produktivitätsrückgang zusammen, aber die eigentliche Ursache bleibt unklar. Der Artikel analysiert verschiedene potenzielle Faktoren, darunter Inflation, Deunionisierung, Finanzialisierung und der Wettbewerb mit Europa und Japan, aber keiner erklärt die zwei Jahrzehnte lange Lohnstagnation vollständig. Der Autor vermutet, dass es eine Kombination von Faktoren sein könnte, aber eine einfachere Erklärung ist notwendig, um dieses Rätsel zu lösen.

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Der Mythos wird entlarvt: Hat die Globalisierung die amerikanische Mittelschicht wirklich ausgehöhlt?

2025-05-08
Der Mythos wird entlarvt: Hat die Globalisierung die amerikanische Mittelschicht wirklich ausgehöhlt?

Dieser Artikel widerlegt die gängige Behauptung, dass Globalisierung und Handelsdefizite zum Niedergang der amerikanischen Fertigungsindustrie und zur Aushöhlung der Mittelschicht geführt haben. Obwohl der „China-Schock“ negative Auswirkungen auf einige Arbeiter in der Fertigungsindustrie hatte, argumentiert der Autor, dass diese übertrieben dargestellt wurden. Das Einkommen der amerikanischen Mittelschicht ist tatsächlich gestiegen, und der Rückgang des Anteils des verarbeitenden Gewerbes am BIP ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, die über Handelsdefizite hinausgehen. Der Autor plädiert für eine differenziertere Betrachtung der Handels- und Industriepolitik und warnt davor, sich von einer fehlerhaften Erzählung irreführen zu lassen.

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Wirtschaftsjournalisten liegen ständig falsch bezüglich Importe und BIP

2025-05-03
Wirtschaftsjournalisten liegen ständig falsch bezüglich Importe und BIP

Fast alle Wirtschaftsjournalisten machen einen einfachen Fehler: Sie behaupten, dass Importe vom BIP abgezogen werden. Tatsächlich misst das BIP die Produktion innerhalb der Grenzen eines Landes; Importe werden anderswo produziert. Obwohl Importe die Nettoexporte beeinflussen, gleicht ihr Einfluss auf Konsum oder Investitionen dies aus, ohne Nettoauswirkung auf das BIP. Dieser Fehler hat wahrscheinlich die amerikanische Wirtschaftspolitikgestaltung erheblich beeinflusst, z. B. Zölle, die auf einem Missverständnis beruhen. Der Autor legt nahe, dass, obwohl ein Anstieg der Importe mit einem BIP-Rückgang zusammenfallen kann, dies wahrscheinlich auf Messfehler, Unternehmen, die Ressourcen von Inlandskäufen auf die Lagerung von Importen verlagern, oder Importe zurückzuführen ist, die das Prognosebild verschleiern, nicht weil Importe selbst das BIP reduzieren.

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