Das Geheimnis der 8x19-Schriftart im Intel BIOS

2025-08-18

Dieser Artikel beschreibt die Reise des Autors, um den Ursprung einer nicht standardmäßigen 8x19-Schriftart im Intel BIOS aufzudecken. Ausgehend von einem Screenshot des BIOS POST-Bildschirms einer Intel AN430TX-Karte entdeckt der Autor, dass frühe Intel-Mainboards (wie AN430TX und AL440LX) eine benutzerdefinierte 8x19-Schriftart verwendeten, anders als die Standard-8x16-Schriftart. Um das Rätsel zu lösen, versucht der Autor, die BIOS-Images zu decodieren und gelingt dies mit einer cleveren Methode. Dies enthüllt das Vorhandensein der Schriftart in frühen BIOS-Versionen, intelligent in das String-Modul integriert, um Speicherplatz zu sparen. Weitere Untersuchungen zeigen die Verwendung der Schriftart in verschiedenen Epochen, von verschiedenen BIOS-Herstellern (AMI und Phoenix) und sogar in späteren EFI-Shells. Der Autor vermutet, dass Intel, nicht die BIOS-Hersteller, die Quelle der Schriftart ist, und analysiert ihre Rolle in der Entwicklung der Anzeigetechnologie.

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Hardware

Google KI-Suche: Falsche Antworten überzeugender als Fakten?

2025-05-31

Der Autor versuchte, mit der Google KI-Suche ein altes IBM PS/2 Servermodell zu finden, stellte aber fest, dass die KI wiederholt erfundene und widersprüchliche Antworten lieferte, einschließlich eines nicht existierenden Modells namens "PS/2 Modell 280" und dessen Spezifikationen. Obwohl die KI gelegentlich die richtige Antwort gibt, sind die falschen Antworten überzeugender, da sie detailliert und realistisch wirken. Dies unterstreicht das Potenzial für erhebliche Fehler in den Ergebnissen der KI-Suche; selbst wenn eine Antwort überzeugend klingt, stimmt sie möglicherweise nicht mit der Realität überein. Benutzer sollten Vorsicht walten lassen.

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Technologie

Die Entwicklung der 80387 FPU-Zustandsspeicherung: Eine Geschichte von dokumentierten Fehlern

2025-02-07

Bei der Untersuchung des Verhaltens von x87-Fließkommaeinheiten (FPUs) und deren Mechanismen zur Speicherung des Zustands (FSTENV/FLDENV- und FSAVE/FRSTOR-Instruktionen) entdeckte der Autor Unstimmigkeiten zwischen der älteren Intel-Dokumentation und späteren Überarbeitungen bezüglich des Zustands der FPU im 32-Bit-geschützten Modus. Die ältere 80387-Dokumentation ließ den Fließkomma-Opcode im 32-Bit-geschützten Modus-FPU-Zustand aus, während die aktualisierte Dokumentation ihn enthielt. Dies führte dazu, dass mehrere Drittanbieter-Referenzbücher die veralteten Informationen jahrelang weiterverbreiteten. Die Geschichte beleuchtet die Entwicklung der technischen Dokumentation und wie Fehler über lange Zeiträume in der technischen Literatur bestehen bleiben können.

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Ein 50 Jahre alter Bug in C-Datei-E/A: Ein vererbtes Mysterium lüften

2024-12-26

Bei der Verbesserung eines DOS-Emulators stieß ein Entwickler auf einen scheinbar trivialen Fehler in der Datei-E/A: Das Anhängen von Text an eine Datei mit dem Befehl `echo` ergab unerwartete Ergebnisse. Das Debugging ergab einen Fehler in der Art und Weise, wie C-Laufzeitbibliotheken zwischen Lesen und Schreiben umschalten, ein Fehler, der bis in die 1970er Jahre und sogar noch ältere UNIX-Systeme zurückreicht. Der Artikel geht auf den historischen Kontext ein, vom frühen K&R-C bis zu modernen C-Standards, und untersucht Implementierungsunterschiede zwischen verschiedenen UNIX-Versionen und C-Compilern. Die Hauptursache wird als Einschränkungen in der Behandlung des Aktualisierungsmodus durch die frühen C-Bibliotheken identifiziert, mit Variationen, wie verschiedene Betriebssysteme und Compiler mit diesen Einschränkungen umgegangen sind. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass selbst heute für portablen C-Code ein expliziter `fseek`-Aufruf erforderlich ist, wenn zwischen Lesen und Schreiben einer Datei gewechselt wird.

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DOS APPEND-Befehl: Überbrückung der Kluft zwischen Alt und Neu

2024-12-20

Bei der Rekonstruktion des DOS 2.11-Quellcodes stieß der Autor auf eine Herausforderung: Der alte MASM 1.25-Assembler unterstützte keine Verzeichnisse, was im Konflikt mit der modernen Dateiorganisation in einer Baumstruktur stand. Um einen monolithischen Ordner zu vermeiden, setzte der Autor geschickt den DOS APPEND-Befehl ein. APPEND ist ein TSR-Programm (Terminate and Stay Resident), das Systemaufrufe wie das Öffnen von Dateien abfängt und in einer vordefinierten Pfadliste sucht, wenn die Datei im aktuellen Verzeichnis nicht gefunden wird. Dies ermöglichte es MASM 1.25, Dateien innerhalb der hierarchischen Struktur zu finden, löste die Inkompatibilität und unterstrich den überraschenden Nutzen von APPEND in bestimmten Szenarien.

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Entwicklung