Sowjetische Familienalben: Stille Zeugen einer sich verändernden kollektiven Identität
In "Unsichtbare Präsenz" untersuchen die Autoren sorgfältig über 50 sowjetische Familienfotoalben und enthüllen die entscheidende Rolle der Fotografie beim Aufbau und Erhalt einer gemeinsamen sowjetischen Identität. Sie entdecken eine überraschende Häufigkeit von Fremden in diesen Alben, was zeigt, dass diese Bilder persönliche Erzählungen transzendierten, um breitere gesellschaftspolitische Veränderungen und das kollektive Gedächtnis widerzuspiegeln. Durch die Analyse von Fotos und Interviews erforscht das Buch Themen von Schweigen, Vergessen und der sich verändernden politischen Bedeutung von Bildern in verschiedenen Epochen. Es bietet ein nuanciertes Verständnis des Zusammenspiels von gesellschaftlicher Repression, persönlicher Erinnerung und der dauerhaften Macht von Bildern und liefert eine neue Perspektive auf Studien zu fotografischem und sozialem Gedächtnis.
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