Kann KI Schuldgefühle empfinden? Simulationen zeigen den Schlüssel zur Kooperation

2025-08-03
Kann KI Schuldgefühle empfinden? Simulationen zeigen den Schlüssel zur Kooperation

Eine neue Studie legt nahe, dass selbst einfache KI-Agenten durch die Simulation eines „Schuldgefühl“-Mechanismus Kooperation fördern können. Die Forscher entwickelten ein iteriertes Gefangenendilemma-Spiel, bei dem KI-Agenten zwischen Kooperation und Verrat wählen mussten. Die Ergebnisse zeigten, dass, wenn KI-Agenten nach Verrat „Schuldgefühle“ verspürten (bestraft durch reduzierte Punktzahlen) und die „Schuldgefühle“ ihres Partners wahrnehmen konnten, das kooperative Verhalten deutlich zunahm. Diese Forschung bietet neue Perspektiven für die Entwicklung zuverlässigerer und vertrauenswürdigerer KI-Systeme, hebt aber auch die Herausforderungen hervor, „Schuldgefühle“ in der realen Welt auf KI anzuwenden, wie z. B. die Definition und Messung der „Kosten“ der KI.

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Erstes einsames Schwarzes Loch bestätigt

2025-04-20
Erstes einsames Schwarzes Loch bestätigt

Astronomen haben zum ersten Mal die Existenz eines einsamen Schwarzen Lochs bestätigt – eines ohne einen umkreisenden Stern. Es wurde 2011 entdeckt und seine Gravitation verursachte die Biegung und Verschiebung des Lichts eines Hintergrundsterns bei seinem Vorbeigang. Jahrelange Beobachtungen des Hubble-Teleskops und des Gaia-Raumfahrzeugs bestätigten, dass seine Masse etwa siebenmal so groß ist wie die der Sonne, womit eine vorherige Debatte über seine Natur beendet wurde. Diese Entdeckung ist wichtig für das Verständnis der Entstehung und Verteilung von Schwarzen Löchern. Zukünftige Missionen zielen darauf ab, weitere einsame Schwarze Löcher zu finden.

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Technologie

Alte Wasserbauwerke im Amazonas ermöglichten ganzjährigen Maisanbau

2025-02-02
Alte Wasserbauwerke im Amazonas ermöglichten ganzjährigen Maisanbau

Archäologen haben entdeckt, dass die alten Casarabe-Völker Südamerikas saisonal überflutete Amazonas-Savannen in ganzjährige Maisanbaugebiete verwandelten, indem sie ein innovatives Netzwerk von Entwässerungskanälen und Wasserspeicherbecken bauten. Dies ermöglichte zwei Maisernten pro Jahr und förderte das Wachstum der Casarabe-Zivilisation auf 4.500 Quadratkilometern von 500 bis 1400 n. Chr. Die Funde stellen frühere Vorstellungen von der Amazonas-Landwirtschaft in Frage und heben die hochentwickelten Wassermanagementtechniken dieser alten Völker hervor.

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