Antrittsrede von Papst Leo XIV: Erbe und Erneuerung

2025-05-10

In seiner Antrittsrede brachte Papst Leo XIV seinen Respekt vor seinem Vorgänger und seine Entschlossenheit zum Ausdruck, dessen Erbe fortzuführen. Er betonte die Notwendigkeit, dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils zu folgen, die Kirche weiter zu reformieren, sich auf soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte zu konzentrieren, insbesondere angesichts der neuen Herausforderungen der Ära der künstlichen Intelligenz. Er rief die Mitglieder der Kirche dazu auf, sich zu vereinen und mit Liebe und Glauben auf die Veränderungen der Zeit zu reagieren, und schloss mit einem Zitat von Paul VI., in der Hoffnung, dass das Licht des Glaubens die Welt erleuchten werde.

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Sonstiges Papst

Vatikanisches Statement: KI, Menschenwürde und Gemeinwohl

2025-01-30

Ein gemeinsamer Bericht des Vatikanischen Dikasteriums für die Glaubenslehre und des Dikasteriums für Kultur und Bildung untersucht die Herausforderungen und Chancen der Künstlichen Intelligenz (KI). Er würdigt die bemerkenswerte Fähigkeit der KI, bestimmte Aspekte menschlicher Intelligenz nachzuahmen, betont aber die fundamentalen Unterschiede zwischen KI und menschlicher Intelligenz. Menschliche Intelligenz, so das Argument, ist ganzheitlich und umfasst Vernunft, Emotionen, Leiblichkeit und Relationalität – Dimensionen, die in aktuellen KI-Systemen fehlen. Der Bericht unterstreicht, dass die Entwicklung und Anwendung von KI die Menschenwürde wahren und die ganzheitliche menschliche Entwicklung fördern muss, und warnt vor Anwendungen, die zu Diskriminierung, Manipulation oder gesellschaftlichen Störungen führen könnten. Er fordert Verantwortung, Transparenz und Rechenschaftspflicht im Umgang mit KI und stellt sicher, dass sie dem Gemeinwohl dient.

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