IBM-CEO: Globaler Handel ist nicht tot, KI ist Werkzeug, kein Allheilmittel
IBM-CEO Arvind Krishna erklärte auf dem SXSW, dass der globale Handel trotz der Angriffe der Trump-Administration auf den Globalismus für das Wachstum der USA unerlässlich bleibt. Er betonte die Bedeutung der Anwerbung globaler Talente und argumentierte, dass die USA ein Zentrum für internationale Expertise sein sollten. Während er das Potenzial von KI anerkannte, warnte Krishna vor Übertreibungen und sagte voraus, dass KI nur 20 bis 30 % des Codes schreiben wird, wodurch die Produktivität der Programmierer gesteigert, anstatt sie ersetzt zu werden. Er verglich KI mit Taschenrechnern und Photoshop und hob ihre Rolle bei der Qualitätsverbesserung hervor und sagte signifikante Verbesserungen der Energieeffizienz voraus. Krishna zeigte sich jedoch optimistischer hinsichtlich der Rolle des Quantencomputings bei wissenschaftlichen Entdeckungen und glaubt, dass KI sich darauf beschränkt, aus bestehenden Kenntnissen zu lernen und keine wirklich neuen Erkenntnisse generieren kann. Seine Ansichten stehen im Gegensatz zu denen von OpenAI-CEO Sam Altman, der einen stärker transformativen Einfluss von KI erwartet.