Vom Aegospotami-Meteoriten zum Tod Sokrates': Ein Jahrtausendkonflikt zwischen Wissenschaft und Aberglaube

2025-09-01
Vom Aegospotami-Meteoriten zum Tod Sokrates': Ein Jahrtausendkonflikt zwischen Wissenschaft und Aberglaube

Dieser Artikel erzählt die Geschichte eines Meteoriten, der im 5. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland niederging und die Theorie des Philosophen Anaxagoras über die Zusammensetzung der Himmelskörper bestätigte. Dieses Ereignis, vergleichbar mit der Bestätigung von Einsteins Relativitätstheorie, erschütterte das Weltbild der damaligen Zeit. Der Artikel verfolgt die Entwicklung früher Wissenschaftler von Thales bis Anaxagoras, die Schöpfungsmythen herausforderten und die wissenschaftliche Forschung vorantrieben. Er untersucht Parmenides' Entdeckung der Reflexion des Sonnenlichts durch den Mond und Anaxagoras' wissenschaftliche Erklärung für Sonnenfinsternisse. Dieser wissenschaftliche Fortschritt löste jedoch eine religiöse und politische Gegenreaktion aus, die zum Exil von Anaxagoras und schließlich zur Hinrichtung Sokrates führte. Der Artikel untersucht den Konflikt zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und sozialem Konservatismus und seine Auswirkungen auf die Entwicklung des menschlichen Denkens und Glaubens, wobei er letztlich die komplexe Beziehung zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und dem Glauben an übernatürliche Kräfte hervorhebt.

Mehr lesen
(drb.ie)

Die Weltuntergangsuhr tickt: Hegel und die Zukunft der Menschheit

2025-03-31
Die Weltuntergangsuhr tickt: Hegel und die Zukunft der Menschheit

Dieser Artikel bespricht Richard Bourkes neues Buch, *Hegels Weltrevolutionen*. Vor dem Hintergrund der sich immer weiter der Mitternacht nähernden Weltuntergangsuhr untersucht der Autor Hegels Geschichtsphilosophie und argumentiert, dass sie Einblicke in die gegenwärtige globale Krise bietet. Hegel glaubte, dass die Geschichte nicht sinnlos ist, sondern in Richtung eines Fortschritts des Bewusstseins der Freiheit verläuft. Bourke betont die Komplexität der Geschichte, die sowohl Fortschritt als auch Rückschritte umfasst, und kritisiert die vereinfachende Ablehnung der Werte der Aufklärung in der zeitgenössischen Wissenschaft. Der Artikel hinterfragt schließlich Bourkes Ansicht, dass die Geschichtsforschung die Anwendung vergangener Ideen auf die Gegenwart vermeiden sollte, und schlägt vor, dass wir angesichts existenzieller Bedrohungen auf die Weisheit der Geschichte zurückgreifen sollten, um nach Lösungen zu suchen.

Mehr lesen
(drb.ie)