Der große Gatsby mit 100 Jahren: Liebe, Träume und die Zerbrochenheit des amerikanischen Traums

2025-05-19
Der große Gatsby mit 100 Jahren: Liebe, Träume und die Zerbrochenheit des amerikanischen Traums

Dieser Artikel untersucht das anhaltende Erbe von F. Scott Fitzgeralds Meisterwerk, *Der große Gatsby*, ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung. Beginnend mit Fitzgeralds frühen Schilderungen des ersten Kusses und der Erforschung des wiederkehrenden Themas „nichts weiter“ in seinem Werk, taucht der Artikel in Gatsbys obsessive Suche nach Daisy ein. Gatsbys Liebe zu Daisy wird zu einer Metapher für die Verfolgung des amerikanischen Traums und die Sehnsucht nach einer verlorenen Jugend, die schließlich in einer Tragödie endet. Die exquisite Prosa des Romans, der scharfsinnige soziale Kommentar und die Erforschung dauerhafter Themen festigen seinen Status als zeitloser Klassiker und führen zu anhaltenden Debatten über Liebe, Träume und die Enttäuschung des amerikanischen Traums.

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Literatur Der große Gatsby

Nagel über moralisches Urteil und Fortschritt: Eine Kritik

2025-04-07
Nagel über moralisches Urteil und Fortschritt: Eine Kritik

Dieser Artikel untersucht Thomas Nagels Ansichten zur Objektivität des moralischen Urteils und des moralischen Fortschritts. Anhand der Anekdote eines Mitglieds des französischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg, der einen Nazi-Kollaborateur verhört, veranschaulicht Nagel die Macht moralischer Intuitionen. Obwohl er utilitaristische und evolutionäre Erklärungen für diese Intuitionen anerkennt, argumentiert er, dass sie zugrunde liegende moralische Wahrheiten widerspiegeln. Nagel unterscheidet zwischen wissenschaftlichem und moralischem Fortschritt und behauptet, dass der Zugang zu moralischen Wahrheiten von historischen Entwicklungen abhängt, die neue moralische Gründe offenbaren. Er verwendet Beispiele wie individuelle Rechte, soziale Gleichheit, sexuelle Moral und internationale Gerechtigkeit, um zu zeigen, dass moralischer Fortschritt aus mehreren Faktoren und nicht aus einem einzigen Prinzip resultiert. Der Autor stellt schließlich Nagels Ansicht in Frage und schlägt vor, dass die Anwendung utilitaristischer Prinzipien auf alle betroffenen Individuen der Schlüssel zum moralischen Fortschritt ist.

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Sonstiges Utilitarismus

Der Wahnsinn des Genies: Die Kosten wissenschaftlicher Entdeckungen

2025-03-27
Der Wahnsinn des Genies: Die Kosten wissenschaftlicher Entdeckungen

Sowohl *Wenn wir die Welt nicht mehr verstehen* als auch *Der MANIAC* bieten einzigartige Perspektiven auf die Geschichten hinter den wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts. Der Autor Benjamín Labatut verbindet geschickt historische Fakten mit Fiktion und schildert den Wahnsinn und die Kämpfe brillanter Wissenschaftler wie Heisenberg, Schrödinger und Grothendieck sowie die tiefgreifenden Auswirkungen ihrer Entdeckungen – Quantenmechanik, chemische Waffen und mehr – auf die Welt. Voller traumähnlicher Szenen und beunruhigender Details erforschen die Bücher den Preis wissenschaftlicher Entdeckungen und das unerbittliche Streben der Menschheit nach Wissen.

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Technologie Genie

Hanif Kureishis ergreifende Darstellung der Paralyse: Shattered

2025-03-27
Hanif Kureishis ergreifende Darstellung der Paralyse: Shattered

Nach einem Sturz in Rom wurde der englische Dramatiker, Drehbuchautor und Romanautor Hanif Kureishi querschnittsgelähmt. Sein neues Buch, *Shattered*, beschreibt sein Jahr im Krankenhaus, eine Reihe von Berichten, die körperliche Schmerzen, emotionale Turbulenzen und Reflexionen über das Leben detaillieren. Kureishi schildert mit seinem typischen Humor und scharfen Schreibstil das Absurde und die Wärme des Krankenhauslebens und offenbart die Widerstandsfähigkeit und Verletzlichkeit eines menschlichen Geistes angesichts von Widrigkeiten. *Shattered* ist mehr als nur ein bewegender Bericht über eine Krankheit; es ist eine tiefgründige Meditation über Kreativität, Menschlichkeit und das Leben selbst.

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Sonstiges Krankheit

Marclays Uhr: Ein 24-stündiges filmisches Meisterwerk über die Zeit

2025-01-04
Marclays Uhr: Ein 24-stündiges filmisches Meisterwerk über die Zeit

Zadie Smiths scharfsinnige Rezension im New York Review of Books erforscht Christian Marclays bahnbrechenden Film „The Clock“. Dieses 24-stündige filmische Erlebnis verwebt nahtlos unzählige Filmclips mit Uhren, die sich in Echtzeit entfalten. Smith zerlegt akribisch die Struktur, Ästhetik und philosophischen Implikationen des Films und untersucht das Zusammenspiel zwischen realer und inszenierter Zeit, zufälligen und bewussten Entscheidungen sowie kulturellen Wahrnehmungen des Zeitablaufs. Die meisterhafte Gegenüberstellung von Clips im Film schafft eine einzigartige Erzählung, die zu tiefgreifenden Reflexionen über Zeit, Leben und die Natur des Kinos selbst anregt.

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