Globale Verhandlungen über Plastikmüll-Vertrag scheitern
Die Verhandlungen über einen globalen Vertrag zur Beendigung der Plastikmüllverschmutzung nähern sich in Genf ihrem Ende, doch die Nationen sind sich immer noch uneinig, ob die Plastikproduktion begrenzt werden soll. Der letzte Entwurf konzentriert sich auf die Reduzierung problematischer Plastikprodukte, die Verbesserung des Plastikdesigns für die Recyclingfähigkeit und eine bessere Abfallwirtschaft, geht aber nicht so weit, die Produktion zu begrenzen oder die in Kunststoffen verwendeten Chemikalien zu thematisieren. Länder wie Norwegen plädieren für einen umfassenden Ansatz, einschließlich Produktionsgrenzen, während Öl- und Gasproduzenten und die Kunststoffindustrie solche Grenzen ablehnen. Meinungsverschiedenheiten über den Umfang und die Definitionen des Vertrags bestehen weiterhin, so dass das Ergebnis ungewiss ist und möglicherweise weitere Verhandlungen erforderlich sind.
Mehr lesen