Die Welt auf den Kopf gestellt: Christopher Hill und die Geschichte von unten

2025-05-23
Die Welt auf den Kopf gestellt: Christopher Hill und die Geschichte von unten

Dieser Artikel untersucht Leben und Werk von Christopher Hill, einem der produktivsten und einflussreichsten Historiker des 20. Jahrhunderts. Geprägt von der alten und neuen Linken, war Hills wissenschaftliche Arbeit, insbesondere *Die Welt auf den Kopf gestellt*, wegweisend für die „Geschichte von unten“ und konzentrierte sich auf das Handeln gewöhnlicher Menschen. Seine einzigartigen Interpretationen der englischen Revolution, sein unerschütterliches Engagement für soziale Gleichheit und seine sorgfältige Beachtung von Details haben die Geschichtswissenschaft tiefgreifend beeinflusst. Selbst in Debatten mit revisionistischen Historikern bleiben Hills Beiträge unbestreitbar und inspirieren Generationen dazu, Arbeiter nicht nur als Subjekte, sondern als aktive Akteure in der Gestaltung der Geschichte zu sehen.

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Der geheime Signal-Chat der Silicon-Valley-Elite: Macht, Intrigen und Kulturkriege

2025-04-30
Der geheime Signal-Chat der Silicon-Valley-Elite: Macht, Intrigen und Kulturkriege

Dieser Artikel enthüllt einen geheimen Signal-Chat, "Chatham House", bestehend aus Silicon-Valley-Größen und politischen Figuren, die Politik, Kultur und Geschäftsstrategien diskutieren. Dieser Chat ermöglichte ein Bündnis zwischen der Silicon-Valley-Elite und der Rechten und übte einen erheblichen Einfluss auf die amerikanische Politik und Medien aus. Es zeigt sich jedoch nicht als Bastion des freien Denkens, sondern als Ort der Selbstbeweihräucherung und der Verstärkung bestehender Vorurteile, letztendlich zersplittert durch interne politische Differenzen.

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Technologie Kulturkriege

Das Recht auf Vergessenheit neu definiert: Ein romantisches Ideal der Privatsphäre

2025-04-22
Das Recht auf Vergessenheit neu definiert: Ein romantisches Ideal der Privatsphäre

Lowry Presslys neues Buch, *Das Recht auf Vergessenheit: Privatsphäre und das gute Leben*, hinterfragt unser eingeschränktes Verständnis von Privatsphäre. Pressly argumentiert, dass zeitgenössische Konzepte sich zu sehr auf Datenkontrolle und die Vermeidung von Überwachung konzentrieren und eine tiefere Bedeutung vernachlässigen: den Schutz des Unbekannten und Unfassbaren. Er plädiert für ein umfassenderes, romantischeres Ideal der Privatsphäre, das die individuelle Handlungsfähigkeit und das Potential schützt, nicht nur die Informationskontrolle. Anhand historischer Beispiele wie die Verletzung der persönlichen Autonomie durch frühe Fotografie und die Datenflut im Internet, baut Pressly ein Argument für das 'Recht auf Vergessenheit' auf und fordert ein umfassenderes Verständnis von Privatsphäre für individuelles und gesellschaftliches Gedeihen.

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Sonstiges Privatsphäre

Trumps akademische Säuberung: Eine Rückkehr zum Anti-Intellektualismus

2025-03-31
Trumps akademische Säuberung: Eine Rückkehr zum Anti-Intellektualismus

Dieser Artikel verfolgt die Geschichte von Anti-Intellektualismus und Xenophobie in der amerikanischen Wissenschaft, von der Gründung der University of Virginia durch Thomas Jefferson bis zum Vorgehen der Trump-Administration gegen internationale Studierende. Der Autor argumentiert, dass eine lange Tradition von Nativismus und Feindseligkeit gegenüber Intellektualismus den akademischen Fortschritt und die internationale Zusammenarbeit immer wieder behindert hat. Von der frühen Diskriminierung des Mathematikers James Joseph Sylvester über den McCarthyismus bis zur aktuellen Ausweisung internationaler Studierender hat der Internationalisierungsprozess des amerikanischen Hochschulwesens zahlreiche Rückschläge erlitten. Dieser Anti-Intellektualismus, so der Autor, macht Amerika nicht nur dümmer und provinzieller, sondern schwächt auch seine globale Wettbewerbsfähigkeit. Der Artikel kritisiert auch die Haltung der demokratischen Führungsriege zu Israel, da sie deren wirksamen Schutz internationaler Studierender behindert.

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Das vergessene Genie: Henri Bergsons Philosophie für unsere Zeit

2025-02-21
Das vergessene Genie: Henri Bergsons Philosophie für unsere Zeit

An der Wende zum 20. Jahrhundert war Henri Bergson einer der berühmtesten Philosophen der Welt, seine Vorlesungen zogen riesige Menschenmengen an. Heute ist er jedoch weitgehend vergessen. Emily Herrings neue Biografie, *Herald of a Restless World*, untersucht Bergsons Philosophie und ihre Relevanz für unsere Zeit neu. Bergson stellte die Absolutheiten der Wissenschaft in Frage, betonte den ständigen Wandel der Realität und führte Konzepte wie *durée* und *élan vital* ein. Trotz einer berühmten Debatte mit Einstein über die Relativitätstheorie und seines späteren Vergessens, finden Bergsons Ideen über Wandel und Kreativität inmitten moderner Herausforderungen wie der Klimakrise immer noch Resonanz.

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Sonstiges