Neurobiologische Substrate veränderter Bewusstseinszustände durch Hochventilation Atemübungen
Eine neue Studie untersucht die neurobiologischen Mechanismen hinter veränderten Bewusstseinszuständen (VBZ), die durch Hochventilation Atemübungen (HVA) in Kombination mit Musik induziert werden. Die Forscher führten drei Experimente durch (remote, MRT und psychophysiologisches Labor), in denen die subjektiven Erfahrungen der Teilnehmer, der zerebrale Blutfluss und die Herzratenvariabilität gemessen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass HVA zu einem verringerten zerebralen Blutfluss führte, insbesondere in der posterioren Insula und dem parietalen Operculum, was mit der Intensität des "ozeanischen Grenzenlosigkeit" (ein Schlüsselaspekt von VBZ) korrelierte. Auch ein erhöhter Blutfluss in der Amygdala und dem Hippocampus korrelierte mit dieser Erfahrung. Diese Forschung liefert wertvolle Einblicke in die neuronalen Mechanismen von HVA-induzierten VBZ und potenzielle therapeutische Anwendungen für psychische Erkrankungen.
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