Handschrift aktiviert mehr Gehirnverbindungen als Tippen: Neue Studie

2025-04-21
Handschrift aktiviert mehr Gehirnverbindungen als Tippen: Neue Studie

Eine neue Studie zeigt, dass Handschrift deutlich ausgedehntere und vernetzte Gehirnnetzwerke aktiviert als Tippen, insbesondere in Bereichen, die mit Gedächtnis und sensorischer Verarbeitung verbunden sind. Forscher verglichen mithilfe von hochauflösendem EEG die Gehirnaktivität beim Schreiben von Hand und Tippen und stellten fest, dass Handschrift umfassendere Gehirnkommunikationsmuster fördert, die für Lernen und Gedächtnisbildung entscheidend sind. Die Studie legt nahe, dass Handschrift ein wichtiger Bestandteil der Bildung bleiben sollte, besonders für junge Kinder, da sie das Gehirn umfassender aktiviert und optimale Lernbedingungen schafft.

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Attraktivität übertrumpft Intelligenz bei der Partnerwahl: Eine Studie zeigt die Kluft zwischen Ideal und Realität

2025-02-19
Attraktivität übertrumpft Intelligenz bei der Partnerwahl: Eine Studie zeigt die Kluft zwischen Ideal und Realität

Eine in Evolutionary Psychological Science veröffentlichte Studie zeigt eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Präferenzen und den tatsächlichen Entscheidungen bei der Partnerwahl auf. Während Frauen und ihre Eltern angeben, Intelligenz der körperlichen Attraktivität bei einem langfristigen Partner den Vorrang zu geben, wählte die Mehrheit bei einer erzwungenen Entscheidung die attraktivere Option, selbst wenn diese weniger intelligent war. Die Forschung umfasste die Präsentation von gepaarten Bildern von Männern mit unterschiedlicher Attraktivität und gemeldeter Intelligenz. Sowohl Töchter als auch Eltern wählten häufig die Attraktivität, was den starken Einfluss des Aussehens bei eingeschränkten Entscheidungen unterstreicht. Eltern zeigten jedoch eine größere Tendenz, Intelligenz zu priorisieren, wenn Attraktivität und Intelligenz in Konflikt standen, was eine stärkere Betonung der langfristigen Stabilität nahelegt. Die Studie hebt die Kluft zwischen idealisierten Präferenzen und realen Entscheidungen hervor und deutet auf einen geringeren Eltern-Kind-Konflikt bei der Partnerwahl hin als bisher angenommen.

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TikToks Algorithmus zeigte während des US-Präsidentenwahlkampfs 2024 eine republikanische Voreingenommenheit: Eine Studie

2025-02-04
TikToks Algorithmus zeigte während des US-Präsidentenwahlkampfs 2024 eine republikanische Voreingenommenheit: Eine Studie

Eine neue Studie enthüllt eine republikanische Voreingenommenheit im TikTok-Empfehlungsalgorithmus während der US-Präsidentenwahl 2024. Forscher verwendeten simulierte Konten, um zu zeigen, dass republikanisch orientierte Konten deutlich mehr abgestimmte Inhalte erhielten als demokratisch orientierte Konten, die mehr gegensätzlichen Standpunkten ausgesetzt waren. Diese Voreingenommenheit wurde nicht durch die Popularität der Videos erklärt, sondern durch eine Überrepräsentation von negativem parteiischem Inhalt - der den gegnerischen Partei kritisiert. Die Ergebnisse werfen Bedenken hinsichtlich der Neutralität des TikTok-Algorithmus und seines potenziellen Einflusses auf den politischen Diskurs auf.

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Technologie Algorithmischer Bias

70-jährige Studie: Männer verlieren die Hälfte ihrer emotionalen Unterstützungssysteme zwischen 30 und 90 Jahren

2025-01-25
70-jährige Studie: Männer verlieren die Hälfte ihrer emotionalen Unterstützungssysteme zwischen 30 und 90 Jahren

Eine 70-jährige Studie verfolgte die emotionalen Unterstützungssysteme von 235 Männern. Die Ergebnisse zeigten einen durchschnittlichen Rückgang der Unterstützer um 50 % zwischen dem 30. und 90. Lebensjahr, von zwei auf einen. Warme familiäre Umgebungen sagten größere Netzwerke im Erwachsenenalter voraus, während der sozioökonomische Status in der Kindheit weniger Einfluss hatte. Die Ehe reduzierte die Netzwerkgröße, die Rente jedoch nicht. Die Studie hebt den anhaltenden Einfluss der frühen Familiendynamik auf die sozioemotionale Entwicklung hervor, räumt aber auch die Einschränkungen der Stichprobe ein.

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Geheimnis gelüftet: Wie das Gehirn mentale „Kapitel“ schafft

2024-12-19
Geheimnis gelüftet: Wie das Gehirn mentale „Kapitel“ schafft

Eine neue Studie in Current Biology enthüllt, wie das Gehirn den kontinuierlichen Strom täglicher Erlebnisse in getrennte, bedeutungsvolle Ereignisse unterteilt. Diese ‚Ereignissegmentierung‘ ist kein passiver Prozess, der nur auf Umweltveränderungen reagiert; sie wird aktiv durch interne Skripte geformt, die auf vergangenen Erfahrungen und Zielen basieren. Forscher nutzten Audio-Narrative und fMRI, um zu zeigen, dass die Gehirnaktivität, insbesondere im medialen präfrontalen Kortex des Default-Mode-Netzwerks, mit den Ereignisgrenzen übereinstimmt, die durch priorisierte Skripte bestimmt werden. Diese aktive Konstruktion mentaler ‚Kapitel‘ ist entscheidend für das Verständnis, die Gedächtnisbildung und die Priorisierung von Informationen.

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