Nvidia hat heute seine RTX Pro Blackwell GPU-Serie vorgestellt, die für professionelle Designer, Entwickler, Data Scientists und Kreative entwickelt wurde. Die Serie umfasst die High-End-GPU RTX Pro 6000 Blackwell für Workstations, sowie weitere Varianten für Desktops und Laptops und eine Datacenter-Version der RTX Pro 6000 Blackwell. Die Workstation-Version der RTX Pro 6000 Blackwell bietet 96 GB GDDR7-Speicher und benötigt 600 Watt Leistung, etwas mehr als die 575 Watt des RTX 5090. Sie unterstützt außerdem PCIe Gen 5, DisplayPort 2.1 und die neuesten RT- und Tensor-Kerne der Blackwell-Generation. Diese GPU ist für den Einsatz in Workstations konzipiert und richtet sich hauptsächlich an Profis, die an der Spieleentwicklung, an AI-Workloads oder an professionellen Aufgaben arbeiten, die viel VRAM und eine schnelle GPU benötigen. Die RTX Pro 6000 Blackwell wird auch in einer Max-Q-Variante und einer Server-Edition für Rechenzentren erhältlich sein. Nvidia verwendet seine neue RTX Pro-Marke, um das bisher verwendete RTX-Nummerierungsschema und die frühere Quadro-Marke zu ersetzen. Nvidia bringt auch die RTX Pro 5000 und RTX Pro 4000 Blackwell in Desktop- und Laptop-Formfaktoren auf den Markt, zusammen mit der RTX Pro 4500 Blackwell für Desktops. Laptop-Versionen der RTX Pro Blackwell werden auch die Modelle 3000, 2000, 1000 und 500 umfassen. Die Laptop-Varianten verfügen über bis zu 24 GB VRAM und unterstützen auch Nvidias neueste Blackwell Max-Q-Technologien, von denen das Unternehmen behauptet, dass sie "die Leistung und Energieeffizienz von Laptops intelligent und kontinuierlich mit KI optimieren werden". Diese Laptop-GPUs werden auch die Strix Halo-Chips von AMD herausfordern, die über 128 GB einheitlichen Speicher verfügen, der zwischen CPU, GPU und KI-Engines geteilt wird. Framework hat einen kleinen Desktop-PC mit den neuesten Chips von AMD gebaut, daher wird es interessant sein zu sehen, welche Workstations und Laptops mit Nvidias RTX Pro Blackwell-GPUs ausgeliefert werden. Nvidia hat den Preis für die Workstation-Variante RTX Pro 6000 noch nicht bekannt gegeben, aber diese GPU wird ab April über Vertriebspartner wie PNY und TD Synnex erhältlich sein, wobei die Verfügbarkeit bei Herstellern wie Dell, HP und Lenovo ab Mai beginnt. Die Server-Variante wird bald von Cisco, Dell, HP, Lenovo und Supermicro erhältlich sein. Cloud-Anbieter wie AWS, Google Cloud, Microsoft Azure und CoreWeave werden ebenfalls später in diesem Jahr Server mit RTX Pro 6000 Blackwell anbieten. Der Rest der RTX Pro Blackwell-Produktreihe für Workstations wird im Sommer von Boxx, Dell, HP und Lenovo erhältlich sein, und die Laptop-Varianten der RTX Pro Blackwell werden später in diesem Jahr in Geräten von Dell, HP, Lenovo und Razer ausgeliefert.